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1.
Urkunden
Bestand:
Urkundenbestand « Einzelne Bestände über + erreichbar!
Bestandssignatur:
U
Klassifikation:
Urkunden (mit Fotos) « Urkundenbestand
Zu_den_Bestandsangaben:
98220
Bild:
SIGNATUR:
U / 1767 März 5
Regest:
Prior
und
Konvent
der
Kartause
bei
Mainz
ersuchen
das
Mainzer
Domkapitel,
der
Kartause
4
Morgen
und
24
Ruten
Weinberge
auf
dem
Michaelsberg,
die
an
ihren
Besitz
bereits
angrenzen,
vom
Mainzer
St.
Katharina-
Hospital
zu
verkaufen,
da
die
Kartause
"
in
vorherigen
jahren
ein
gutes
stück
zu
denen
letzteren
Churfürstlichen
=
Favorita-
Gebäwden"
abgegeben
und
der
Mainzer
Kurfürst
beschlossen
habe,
noch
mehr
Land
für
seine
Schlossanlage
zu
verwenden.
Das
Domkapitel
hält
es
von
"
ober-
vorsteher-
Ambts
wegen"
für
ratsam,
dass
neben
den
4
Morgen
und
24
Ruten,
"
zugleich
des
Hospitalis
übrige
Weinberge
sambt
hauß,
hoff,
schewer
und
garthen"
zu
Weisenau
"
im
billigen
werth
mitt-
übernohmen
würden"
,
wozu
sich
die
Kartause
"
willfährig
erklärt
hatt"
.
Die
Kartause
zu
Mainz
verpflichtet
sich
durch
diesen
Erwerb,
für
das
Haus
25
Albus
7
Pfennige
der
Präsenz
zu
St.
Viktor
und
für
den
Platz
unterhalb
der
Scheuer
1
Albus
5
½
Pfennige
"
auff
der
Probsteylichen
Immunität
zu
Weißenaw"
samt
den
nachfolgenden
Grundstücken
jährlich
an
Zinsen
zu
zahlen:
1.
Vier
Viertel
Weinberg
"
auf
der
grub"
in
Richtung
Mainz
angrenzend
an
das
Gut
von
St.
Viktor,
in
Richtung
Laubenheim
werden
sie
von
Friedrich
Kaltenbach
zu
Weisenau
begrenzt,
der
Präsenz
zu
St.
Viktor
jährlich
7
Albus
5
Pfennige
zinspflichtig.
2.
Zwei
Viertel
Weinberg
"
auff
der
Grub"
angrenzend
in
Richtung
Mainz
an
Friedrich
Kaltenbach,
in
Richtung
Laubenheim
an
Johannes
Hoff.
3.
Neun
Viertel
Weinberg
in
den
"
Rüben-
Äcker"
angrenzend
in
Richtung
Mainz
an
Michel
Jung,
in
Richtung
Laubenheim
an
Adam
Rump.
4.
Zwei
Viertel
"
Wüst
im
Plettner"
angrenzend
in
Richtung
Mainz
an
das
Seminar
zum
hl.
Bonifaz,
in
Richtung
Laubenheim
an
Johannes
Anthes.
5.
Zwei
Viertel
Weinberg
in
der
"
Rhein-
Höll"
angrenzend
in
Richtung
Mainz
an
Johannes
Guckrot,
in
Richtung
Laubenheim
an
die
Jesuiten.
6.
Ein
Viertel
Weinberg
"
auff
dem
Stüel"
angrenzend
in
Richtung
Laubenheim
an
Schultheiß
Dörr,
in
Richtung
Mainz
an
St.
Viktor.
7.
½
Viertel
"
auff
dem
Rech"
angrenzend
in
Richtung
Weisenau
an
Schultheiß
Dörr,
in
Richtung
Hechtsheim
an
das
Seminar
zum
hl.
Bonifaz.
8.
Ein
Drittel
von
zwei
Morgen
"
zehend
frey
wüst
in
der
frücht"
angrenzend
in
Richtung
Mainz
an
die
Jesuiten,
in
Richtung
Laubenheim
an
Johannes
Hoff.
9.
Dreieinhalb
Viertel
Weinberg
am
"
unter-
Mayntzer
weeg"
angrenzend
in
Richtung
Mainz
an
das
Allerheiligenkloster
zu
Weisenau,
in
Richtung
Mainz
an
den
Schultheiß
Dörr,
jährlich
¼
Weingarten
mit
13
Albus
4
Pfennigen
dem
St.
Viktor-
Stift
zinspflichtig.
10.
Zwei
Viertel
Acker
"
im
Salzacker"
angrenzend
in
Richtung
Hechtsheim
an
das
Stift
St.
Viktor,
in
Richtung
Weisenau
an
"
ein
ahngewändtere"
.
11.
Vier
Morgen
und
24
Ruten
Weinberg
im
Burgbann
auf
dem
Michaelsberg
angrenzend
an
die
Käufer,
also
die
Kartause
zu
Mainz,
selbst.
Die
Kartause
verpflichtet
sich
für
die
oben
genannten
Gebäude
und
Grundstücke
10
000
fl
als
"
Kaufschilling"
an
das
Hospital
zu
zahlen.
Solange
die
Summe
jedoch
nicht
beglichen
ist,
verpflichtet
sich
die
Kartause
"
alljährlich
von
heüthigem
Dato
ahn"
400
fl
"
in
harthen
und
groben
goldt
-
oder
silber
-
sorten"
(im
24
Gulden-
Fuß)
an
das
St.
Katharina-
Hospital
abzuführen..
Die
verkauften
Güter
samt
Haus,
Hof,
Scheuer
und
Garten
dürfen
von
der
Kartause
"
zum
ohngezweiffelten
unterpfandt"
nicht
veräußert
werden,
solange
der
Kaufpreis
nebst
Zinsen
"
gäntzlich
bestricket"
ist.
Ankündigung
der
Unterschriften
und
Siegel
der
Vertragsparteien.
"
gegeben
Mayntz
den
15ten
Novembris
1766"
.
Kanzleivermerk
mit
der
kurfürstlichen
Approbation
vom
5.
März
1767.
Datierung:
05.03.1767
Formalbeschreibung (bei Urkunden):
Ausfertigung.
Perg.
Unterschriften
der
Vertragsparteien:
eigenhändiger
Mandatsvermerk
des
kurmainzischen
Geheimen
und
Revisions-
Rats
Bernhard
Gottfried
von
Reider
sowie
eigenhändige
Unterschrift
des
Priors
der
Mainzer
Kartause,
Fr.
Valentin
Thomasen.
3
S
Kurfürst,
Domkapitel
und
Kartause:
1)
Sekretsiegel
des
Kurfürsten
Emmerich
Joseph
von
Breidbach-
Bürresheim
(s.
Posse,
Taf.
25
Abb.
5)
.
2)
Siegel
des
Domkapitels
fehlt.
3)
Sekretsiegel
der
Kartause.
Rückvermerke:
1)
"
Fr.
Katenbach"
bestätigt
am
15.
Februar
1768,
dass
der
vom
15.
November
1767
an
fällige
Zins
von
100
fl
urkundlich
"
abgetragen"
ist.
2)
"
Kauff-
Brieff
über
des
Hospitals
Stae
Catharinae
zugehörig
gewesene
hauß
und
güther
zu
Weysenaw
und
im
Mayntzer
feldt,
wie
solche
inwendig
specificirt,
nunmehro
der
löblichen=Carthauß
bey
Mayntz
zugehörig"
.
Alte
Signatur:
"#
10"
.
Provenienz:
Kartause
Mainz
Personenindex:
Dörr, N. <Schultheiß>;
Jung, Michel;
Kaltenbach, Friedrich;
Reider, Bernhard Gottfried von;
Rump, Adam;
Thomasen, Valentin <Prior>
Ortsindex:
Hechtsheim;
Laubenheim;
Mainz <Domkapitel>;
Mainz <Favorite>;
Mainz <Jesuiten>;
Mainz <Kartause>;
Mainz <Michaelsberg>;
Mainz <St. Bonifaz, Seminar>;
Mainz <St. Katharina, Hospital>;
Mainz <St. Viktor>;
Weisenau
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Bestandsbeschreibung
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