Regest:
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Mainz, 1585.05.15 (Richter Johann Diether Reutter). Franz Schreiber, B., u.s.Fr. Margreth machen in ihrem Haus Limburg, hinter St. Christoph, in der großen Stube am Garten, gesund, ihr Testament: Er vermacht: Seinen Geschwistern Heinrich, Anton, Josaphat und Elisabeth Schreiber 200 fl., ferner das zu seinem Leib Gehörige, ferner alles, was er zu Lorbach, Sachsenhausen und sonst hat (Haus, Acker, Gült, Renten usw.). Haupterbin ist seine Frau. Sie vermacht: Den Kindern und Enkeln ihrer Schwester Ele, Ww. Palmen Webers, 200 fl.; Hans Müller, Sohn ihres + Bruders Hans, 25 fl.; ihres Halbbruders Tochter Margreth Heylantin 50 fl., 2 Schauben, einen arressenen Mantel, eine arressene Sockenei, ein Perlenbändchen (das der + Tochter der Testatorin gehörte), 2 Koller; ihrer Base Margreth, Hans von Milcheims Frau, 25 fl.; Katharina von Bretzenheim 3 fl. zu einer Sockenei; Donges Schreibers Frau zu Wetter ein Koller; Elisabeth, Donges Schreibers Schwester, ein Koller. Haupterbe ist ihr Mann. Ihr mit ihrem + Mann Heinrich Zürkelbach aufgerichtetes Testament erklärt sie für kraftlos, einige Legate, die beide Eheleute zur Ausführung nach beider Tod bestimmten, ausgenommen: 100 fl. Hausarmen; 25 fl. der Pfarrkirche St. Christoph. Diese 100 fl. werden nunmehr für den Todesfall beider Eheleute um weitere 100 fl. erhöht. Z.: Martin von der Linden, Bastian Hoffwedk, Hans Dittelbach, Hans Weygandt, Jost Chun, Hans Windenmacher, Diel Zan, Peter Hermann, Bernhard Dielmann, Hans Schorttman, Jakob Schopf.
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