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U
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Ebenso gewinnen Henne zum Jungen und Hanman zum Widder als Pfleger und Vormünder des Heiliggeistspitals "by dem Ryne" den dritten Bann über folgende Ewiggülten:
1) 6 Schillinge Heller von einer Schmiede gegenüber dem Limmelbiß ("Lymbelbieß"), die vormals Hone der Schmied ("smyt") besessen und jetzt Cleschin Guthertz der Schmied besitzt.
2) 3 Pfd. Heller von dem Haus zum kleinen Hornaffen gegenüber dem Eisentörlein ("Ysendorlin"), Eckhaus gegenüber dem Haus zum Ebersheimer, hat inne Kathrin, Herman Gryndes Witwe.
3) 4 1/ 2 Pfd. aus dem Backhaus unter den Oberscharn gegenüber Hirtzberg und aus dem hinter diesem Backhaus gelegenen Haus gegenüber Rulandseck, wie es Cuntze Loderphaffe der Bäcker innegehabt - zinsen voraus 14 Schillinge Heller dem Kämmerer zu Mainz, 28 1/ 2 Schillinge Heller Arnolt zum Gelthus, 2 Schillinge St. Klara und 36 Schillinge den Predigern.
4) 9 Schillinge Heller Grundzins von einem Haus in der "Wobir Strassen", dem dritten Haus an dem Kutenpfeffer, hat inne Peter Bubenheimer der "decklecher".
5) 1 Pfd. Heller von dem Haus zu Königstein unter den Sattlern ("Sedelern") gegenüber dem Limmelbiß, zinst Kathrin Honen Mutter.
6) 1 Pfd. Heller aus dem Eckhaus, das Wernkin Goldschmied besessen hat, nun Cuntze von Marburg besitzt, gegenüber Oberkramen, da man von unserer Frauen Münster herausgeht, gegenüber dem Erbe zu Stolzenfels - Arnolt zum Gelthus hat aus einem Krämchen, das nun zum Erbe gebrochen ist und Heinz Kotzfleisch gehörte, 16 Schillinge Vorzins.
7) 2 Malter Korn aus dem Hof zum Kobbel auf Sankt Peters Straße, reicht die Vikarie des St. Theonestaltars (Inhaber: Vikar Stoß) zu St. Peter, der der Hof gehört.
8) 2 Malter Korn aus Haus und Hof zum "Alden Drosses", bei St. Gangolf. Konrad Wyddekint von Gelnhausen, Zinsmeister und Kaplan des Spitals, hat diese zwei Korngülten für das Spital vor Gericht eidlich ("myt der stolen uff die heylgen ewangelia") behalten.
9) 2 Pfd. und 4 "engelsche" von dem Haus zu Klein Sterrenberg hinter dem Kaufhaus, hat inne Nese zum Swerte.
10) 27 Schillinge von dem Ölhaus ("oleyhuse") zum Oswald ("Oyswalde"), gegenüber Schuerberg, auf dem Graben, haben inne Heinz Oleyer und seine Frau Getze.
11) 35 Schillinge Heller von dem Haus zu Freudenberg, dem übernächsten Haus an dem Hof Brunstein in dem Kirschgarten, das Clese in dem Paradies der Krämer innehat.
12) 5 Schillinge Heller und 1/ 2 Kappen Grundzins von dem Erbe zum Kleinen steinen Krame gegenüber den Gaden an dem Erbe zum Großen steinen Krame - zinst 5 Pfd. und 1/ 2 Kappen Grundzins Peter Stucker von Erbach und seinen Erben; die Zinsen reicht Wiedegauwe der Holzschuhmacher ("Hultschuer").
13) 10 Schillinge Heller von dem Haus unter den Schmieden, das der + Meister Rudolf der Schmied besessen, bei dem Pförtchen gegenüber der Badstube, hat inne Fygenbuchs Sohn der Schiffmann.
14) 12 Schillinge Heller Grundzins von einem Haus auf der Marktstraße ("Marstrassen") gegenüber dem Schaden, hinten an dem Odeber gelegen, hat inne Christan der Bender.
15) 10 Pfd. Öl aus dem Haus (vormals zwei Häuser) zwischen des Kämmerers Pforte und der Schuffelpforte, hart an der Sackträger Haus, mit dem Rücken an der Stadtmauer, hat inne Schelekune der Schiffmann.
16) 3 Schillinge Heller Grundzins von einer Hofstatt in der Altmünstergasse, bei Wegeborn, zinsen die Frauen von Altmünster.
17) 12 Schillinge Heller von zwei Häusern zu Vilzbach, von einem Garten hinter der Rusen, hinten auf den Stadtgraben stoßend, und von 1 1/ 2 Morgen Wingert "die by die Karthuser tziehen uff den weg" - zinsen Diederich Schlüssel ("Slossel") und seinen Erben 6 Schillinge und 2 Kappen, St. Ignaz und den Augustinern je 12 Schillinge Heller; die Zinsen reichen Girlach Leiendecker und seine Mutter.
18) 18 Schillinge Heller von drei Häusern gen. Zuckerberg ("Zuglyperg"), unter den Sattlern - das eine gegenüber der Prediger Tor ("dore") an der Ecke, das zweite darnach gegenüber dem Scherpeln, das dritte stößt hinten an den Hof zum Limmelbiß, alle drei gegenüber dem Scherpeln.
19) 2 Pfd. Heller Grundzins von dem Haus unmittelbar zwischen Merckeln dem Maler ("Meler") und Ulyn Sporer, zinst Eberhart Maler ("Meler").
20) 10 Schillinge Heller Grundzins von zwei Häusern gegenüber des Spitals altem Kirchhof und gegenüber drei Häusern "uff dem Ryne" und gegenüber dem Seilerpförtchen an der Ecke, hat inne Frau Gerhus Seiler.
21) 3 Schillinge Heller Grundzins von dem gemalten Haus ("huse") auf dem Dietmarkt, hat inne Simon ("Symman") von Essenheim ("Esinheym").
22) 1 Pfd. Heller Grundzins aus dem Erbe zur Obersten Rusen in des Kämmerers Gasse, das Clas Blyncken des Bäckers gewesen ist, gegenüber dem Erbe zur Linde.
23) 23 1/ 2 Schillinge von dem Ölhaus ("oleyhuse") zum Schwarzen Rädchen ("Redchin") auf der faulen Grube ("valen gruben"), zinst Peter Oleyer [vgl. U / 1399 Oktober 23 / II].
24) 1 Pfd. Heller von dem Haus und Erbe zum Lebehart gegenüber dem Rebstock (sollte das Haus verkauft werden, muss der Zins anderswohin gelegt oder mit 20 Pfd. abgelöst werden), zinst voraus 4 Pfd. 4 Schillinge Heller dem Kloster Erbach je zur Hälfte auf Johanni B. und Ev.
25) 1 Mark Grundzins aus dem Hof des Abts von Bleidenstadt, "ußgescheyden" 15 Schillinge Heller Grundzins, die die Bruderschaft der vier Frauenklöster vorher aus dem Erbe, das Dielen zum Hornaffen gewesen ist und das nun dazu gebrochen ist, bezieht - auch zinsen der Hof und das dazu gehörige Erbe zuvor St. Klara 5 Mark und 9 Schillinge.
26) 30 Schillinge Heller aus dem halben Haus zum Kleinen Schildknecht, unter den Sattlern, oben an dem Großen Schildknecht, den Jeckel Frye der Sattler besitzt und Ulin der Schuhmann innehat; dieser Zins ist mit 30 Pfd. ablösbar.
27) 9 Schillinge Heller Grundzins von dem Haus zur Kleinen Helle, bei der Schmiede zu der Helle, hat inne Frolich der Wagner ("wener").
28) 18 Schillinge Heller von dem Haus zum Ebersheimer unter den Salzkasten, reicht zuvor der Bruderschaft der vier Frauenklöster 18 Schillinge Grundzins; den Zins reicht Else Torryssen.
29) 3 Pfd. 1 Schilling Heller von dem Haus zum Winterkasten, das der Kürschnerzunft ("kurssner tzunfft") gewesen ist, unter den Salzkasten, gegenüber dem "Santforer", hat inne Frederich Ulner unter den Salzkasten, hart an Henne Allenblumen - zinst voraus 18 Schillinge Heller der Vikarie des St. Michaelsaltars zu St. Quintin.
30) 18 Schillinge Heller von dem Ölhaus zum Schwarzen Rädchen ("Reetchin") auf der faulen Grube, das Peter Oleyer innehat - zinst voraus dem gleichen Spital 23 1/ 2 Schillinge auf Martini.
31) 6 Schillinge Heller Grundzins von einem Haus unter den Löhern ("Lowern") hart an der Stadtmauer, hat inne Henne Ysenecher der Löher.
Zinstermine: 1-5 Johanni B.; 6 Johanni Enthauptung; 7-8 zwischen Mariä Himmelfahrt und Geburt; 9-12 je zur Hälfte Martini und Walburgis; 13-23 Martini; 24 je zur Hälfte Donnerstag nach dem Christtag und Donnerstag nach Martini; 25-31 Johanni Ev.
Die Banne lassen durchgehen:
1) Die Barfüßer wegen 18 Schillinge Heller [Vorzins] aus dem Haus des Cunz von Marburg gegenüber Stolzenfels.
2) St. Johannes wegen 18 Schillinge Heller aus dem gemalten Haus auf dem Dietmarkt.
3) Die Erbacher wegen 2 Mark aus dem Haus zum Ebersheimer unter den Salzkasten.
4) Die Prediger wegen: 2 Pfd. 2 Schillinge Grundzins aus den zwei Hornaffen; 1 Mark aus dem kleinen Sterrenberg; 1 Mark Grundzins aus drei Häusern unter den Sattlern, deren eines Eberhart Schließeisen ("Slyßysen") hat und zwei, hart daran gelegen, Ulin der Schuhmann besessen hat, hinten auf den Limmelbiß; 24 Schillinge Grundzins aus zwei Häusern unter den Sattlern, die Eberhart Maler ("meler") und seine Schwester Else innehaben.
5) St. Agnes wegen 18 junge Heller aus dem Haus zu Königstein ("Kongysteyn").
6) Herr Peter von Sobernheim als Vertreter seiner Vikarie zu St. Agnes wegen 30 Schillinge von zwei Häusern gegenüber dem alten Spitalkirchhof, die Henne Morchins gewesen sind.
7) Henne zur Eiche für das Haus des Cunz von Marburg.
6 S.: Kämmerer, Schultheiß und Richter.
Datierung:
30.06.1400
Formalbeschreibung (bei Urkunden):
Provenienz:


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