Regest:
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1344, 12. Indiktion, im 3. Jahr des Pontifikats Klemens' VI., am 22. Oktober, " que fuit ipsa [die] beati Severi episcopi, hora ... prima", im Dorfe Nieder-Hilbersheim (" Hilbersheim inferiori"), vor dem Friedhof, vor Schultheiß (Konrad Burger) und Schöffen (" Henzo Rouber" und Siegfried Hut), Notar und Zeugen: Verkaufen dem Stift Mariengreden, vertreten durch den Vikar Heinrich von Sobernheim, zu seiner Präsenz folgende Roggengülten Klostermaß: 1) Konrad und " Heinzo", Söhne der + " domicella Greda", 6 Malter, 2) Gerhard, Schwiegersohn derselben, u.s. Fr. " Irmela", 2 Malter, 3) Siegfried Hut, Schöffe, u.s. Fr. Gertrude (" Gerdrudis") 4 Malter. - Sie verpfänden in der Dorfmark Hilbersheim [soweit nicht als Weingärten bezeichnet, Äcker]: 1) Konrad und " Heinzo": Im Feld gegen Appenheim: 1 Zweitel und 1 Joch " in dem Hene", 1 1/ 2 Joch " an dem Bohel", 1/ 2 Joch " by dem Holenwege in den Diffen Delen", 1 Joch hinter der Kirche, " zieht dorch den Grünt", 1 Joch " obir dem nidern Appenheimer Wege und dem nidern Ingelnheimer Wege", 1/ 2 Morgen zieht " gein Huttebohel". - Im Feld gegen Engelstadt (" Engilstad"): 1 Joch " vor dem Berge of Ingelnheimer Wege", 1 Zweitel Weingarten in der " Kelen", 1/ 2 Zweitel Weingarten in dem " Grunte", 1 Joch " uf Eselspat", 1 1/ 2 Morgen " uf dem Mentzer Wege", 4 1/ 2 Joch " in der Wendelbunden", 2 1/ 2 Viertel " by dem Mulenwege", 1 Zweitel [geändert in: Morgen] " uf Hasenburne". [Nachtrag: 1 Zweitel " of dem Mulwege", Vi Zweitel " niden an Appenheymer pades".] 2) Gerhard und " Irmela": Im Feld gegen Engelstadt (" Engilstat"): 1/ 2 Joch Weingarten " gein Leyenmulen", 1/ 2 Joch " uf dem Mentzir Wege", 1 Joch " uf der Wentze morgen" jenseits der Straße, 1 Joch " uf dem Griezze". - Im andern Feld: 3 1/ 2 Viertel an dem " Appenheimer pade", 1/ 2 Zweitel " an dem nidern Appenheimer Wege", 1 1/ 2 Viertel " zu Langwanden", 1/ 2 Morgen " an dem nidern Appenheimer Wege". - Die Eheleute übertragen 4 Mainzer Pfennige Zins von 1 Joch " uf dem Griezze" auf ihren Hof im Dorf. 3) Siegfried und Gertrude (" Gerdrudis"): Im Feld gegen Appenheim: 1 Zweitel " an deme Hene", 1 Morgen über den Binger Weg, 1 Zweitel " gein den Froenwisen", 1/ 2 Morgen Weingarten " zum Ruprecht", 1/ 2 Morgen Weingarten daselbst, 1 Zweitel daselbst, 1/ 2 Zweitel Weingarten " an der Humsin". - Im andern Feld gegen Engelstadt (" Engilstat"): 5 Viertel ziehen über die Straße, 2 Zweitel weiter herauf, 1/ 2 Zweitel " uf Steynacker", 7 Viertel " uf Hasen morgen". - Die Eheleute übertragen 14 Mainzer Pfennige aus den 5 Viertel, die über die Straße ziehen, auf den von ihnen bewohnten Hof. Angrenzer: Ludwig von Appenheim; Peter " Beudckin"; die Nonnen zu " Engildal" (- tal); Herr Heinrich Fust, Ritter; " Heilo", Sohn des Hermann; Arnold " Smeltze"; Heintz, Philipps Sohn; Pfarrer Konrad von Engelstadt (" Cunrad der Pfarrer zu Engilstad"); Dompropst, die Herren vom Hl. Grab und die Herren von U. Fr. zu Mainz.Zeugen: Konrad " Unmazze", Gerhard, Schwiegersohn der + " domicella Greda", " Cuntzo gen. Hermans Enckel", " Dilmannus barbitonsor", Engelmann und " Sybelo", Söhne des " Sybodo", Dorfleute zu Hilbersheim. Geschrieben von " Heinricus Heinrici de Augusta".
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