Regest:
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1357, 5. Indiktion, im 3. Jahr des Pontifikats Benedikts XII., 24. Februar, " hoc (!) fuit ipsa die b. Apostoli Matthiae", um die dritte Stunde im Dorfe Lorch (" Lorchen") im Wohnhaus des Schöffen Reinhold (" Reinoldus"), vor diesem, " Dylo Cappelhover", " Francko Dentse", " Dylo Hufelder", " Gotzo Untzegeldir", Friedemann, Cunemann " Würmssir", " Cuntzo Nodeheppe", Hennekinus " Schillinge", Rudolf " Verber", Johannes vor der Kirchen, Willikin Lang, Humbertus und Hennekin von " Husen", geschworenen Schöffen in Lorch (" Lorchen"), vor Notar und Zeugen: Schenkt Ritter Heinrich " Glymendahl", Schultheiß in Lorch (" Lorche"), seinen Hof im Dorfe, seine Weingärten und allen Besitz daselbst der Kartause St. Michaelsberg. Hennekin " Loer", Unterschultheiß in Lorch (" Lorchen"), übergibt dem " Frater" Emercho, Prior der Kartause, in deren Namen den Besitz. Dieser verleiht ihn dem Schenker auf Lebenszeit gegen 1 Pfd. Wachszins. Die Mönche verpflichten sich, nach dem Tode des Schenkers täglich drei Messen außer den gewohnten zu lesen und darin des Schenkers, seiner Eltern und Vorfahren und des Erzbischofs Balduin (" Baldewin"), der zum Zustandekommen der Schenkung beigetragen hat, zu gedenken. Eine Urkunde mit den Siegeln des Erzbischofs, des Schenkers und der Dorfschaft ist darüber ausgestellt. Zeugen: " Gyso" von Geisenheim (" Gysinheim"), Edelknecht, Nikolaus Meyer, " Wickelo", Kleriker von Lorch (" Lorchen"). Unterschrift des kaiserlichen Notars " Ulricus quondam Marquardi de Frisinga", wohnhaft zu Mainz.
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