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1. Urkunden
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Bestand:
Bestandssignatur:
U
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Datierung:
10.05.1306
Formalbeschreibung (bei Urkunden):
I. Kop. 15. Jh. in 13/ 231, Bl. 37. - II. Auszug im Zinsbuch von St. Johannes 14. Jh. (13/ 230), Bl. 28'. Das gleiche Kopialbuch enthält außerdem folgende undatierte Mommenheimer Flurbeschriebe, die nur wenig später anzusetzen sind:
1) Bl. 100: Unterpfänder für 6 Malter Weizen zu Mommenheim ("Mumenheim"): 9 1/ 4 Joch "apud pontem"; 6 Joch "in deme Dale"; 1 Joch "in der Naßengewanden"; 1 Joch an deme Bischofesheimer Wege". - Unterpfänder für 4 Malter Weizen in Mommenheim ("Mumenheim"): 4 Joch "hinder Kloppenberg"; 2 Zweitel im gleichen Feld; 1 Zweitel; 1 Zweitel; 2 Joch "off der Hohen Gewanden"; 2 Zweitel "obir Oppenheymer Weg"; 1 Zweitel "by deme Werre"; 1 Zweitel "hinder der Hecken"; 2 Zweitel. - (Angrenzer: "Heinnemanheimer", Werner "Grymme", "Bolender", Wigand von Nackenheim ("Wigandus von Nagheim"), Philipp von Nierstein ("Nerstein"), "Fadir", "Iggebrandus", "Antze Galle", Konradus von "Kestenborg".)
2) Bl. 111: 17 Joch Unterpfänder für 1/ 2 Wagen ("dimidie carrate") Wein seitens ("ex parte") der Truchsessen zu Rheinberg ("Rynberg"): 7 Joch Acker (vormals Wingert) "in Heseloch"; 2 Joch hunnischer Wingert "off Huchwege"; 4 Joch Wingert "off dem Huchwege"; 1/ 2 Joch Wingert "zu Endebergis"; 2 Zweitel Acker "zu Heseloch"; "una particula vinearum dicta in vulgari ein schilt zu Endebergis de antiquis bonis dominorum meorum quoquidem duo dualia cum clyppeo iuxta estimacionem villicorum ad duo jugera"; 1 1/ 2 Joch zu "Cloppinberg de bonis quondam dicte der Bolendirn"; "in domo (!) Damme" 1 Viertel Acker, nach Schätzung der Bauern 1/ 2 Joch - (Angrenzer: Kloster Oppenheim, Pleban des Ortes, "carnifex", Ritter Philipp von Nierstein ("Nerstein"), Friedrich von Nackenheim ("Fridericus von Nacheim", Jakob "Mende", Ritter Gerhard von Schlüchtern ("Girhardus von Sluch[ t] ern".)
Jüngere Fassung Bl. 138' (wo die Weingült schon in Geld - 3 Pfd. Heller - umgewandelt ist).
3) Bl. 111': Die Präsenz von St. Johannes hat in der Dorfmarkung Mommenheim ("Mumenheim") folgende Äcker: 18 Joch in einem Gewann an der "Genseweyde"; 10 Joch in einem Gewann im Feld gegen Oppenheim; 7 1/ 2 Joch "off den Kluren an dem Dale" im Feld gegen Oppenheim; daselbst 2 Zweitel "off der Hoen Gewande"; 2 Joch daselbst; 4 Joch "hinder dem Kloppenberge". - Angrenzer: Eberhardus von Schöneburg ("Schonenberg") (u.a. mit 28 Joch "in dem Damme"); Siegfried "Bocke"; "Wentzo Karle"; die Herren von Eberbach ("Erbach") (Nachtrag: oder St. Alban); die Kartause (weiland Ritter Friedrich von Nackenheim ("Fridericus von Nagkheim"). - Die Hälfte dieser Äcker ist verpachtet an Matthias von Hahnheim ("Hanheim") für 8 Malter Roggen (er soll im ersten, zweiten und dritten Jahr je 1 Joch düngen, widrigenfalls er 4 Pfd. von dem Unterpfand (1 Morgen Wiese in dem Feld gegen Oppenheim "gefor dem Eygen zwischen den zweynfelden") zu reichen hat. - Summe der Äcker und Wiesen 42 1/ 2 Morgen, gilten der Präsenz 19 Malter Roggen zwischen Mariä Himmelfahrt und Geburt, reichen Ludwig und "Antis Lichtberg" zu Mommenheim.
Provenienz:


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